Alzheimer Demenz-Test

Etwa 100.000 ÖsterreicherInnen leiden an einer dementiellen Erkrankung und diese Zahl wird sich bis 2050 mehr als verdoppeln. Die Alzheimer-Krankheit ist für 60-80% aller Demenzerkrankungen verantwortlich.

Typisch für diese Erkrankung ist die Einlagerung von Eiweißstoffen (sogenannte Beta-Amyloid-Plaques) in den Gehirnzellen. Diese Eiweißstoffe werden im Blut gemessen und die sogenannte Beta42/Beta40-Ratio bestimmt.

Der Bluttest kann nicht feststellen, ob eine Demenz vorliegt. Dafür gibt es Gedächtnistests. Er kann aber bei einer nachgewiesenen Demenz Hinweise auf die Ursache geben. Ausserdem kann er bereits Hinweise auf eine Alzheimer-Demenz geben, wenn noch keine oder nur sehr geringe Symptome vorliegen. 

Ein negatives Ergebnis schließt eine Alzheimer-Demenz zu 95% aus. Es kann jedoch eine Demenz anderer Ursache vorliegen. Die Ablagerungen lassen sich schon Jahre vor dem Ausbruch einer Alzheimer-Demenz nachweisen. Demnach kann ein negatives Ergebnis auch darauf hinweisen, dass das Auftreten einer Alzheimer-Demenz in den nächsten Jahren unwahrscheinlich ist.